Lehrer*innen Stunden gewinnen

Lehrer*innen Stunden gewinnen

Berichtet an Beipielen von Hans-Georg Torkel, pensionierter Schulleiter
und Berthold Sommer, Lehrer am Berufskolleg in Rheine

Beide engagieren sich in der Freizeit mit vielen Stunden ehrenamtlich zum Thema Bildung und Innovationen. Berthold Sommer in Jugend forscht und Hans-Georg Torkel im berufsbegleitenden Aufbau der KIT_Initiative Deutschland e.V. Beide bekommen außerhalb der Schule zusätzlich Wertschätzung. Die Ehrenamtsstunden nehmen deutlich zu. Bertold Sommer kritisiert Torkel, dass er mit seinen Aktivitäten die Verpflichtung des Staates immer mehr ins Ehrenamt verlagert. Torkel zeigt Beispiele wie er sich im Ehrenamt die Kritik aufnimmt und sich solidarisch verhält.

In der Notlage des Lehrermangels kann der Staat einen Teil der Ehrenamtsstunden von Sommer und Torkel als Lehrerstunden finanzieren, um die Lehrermangelstatistik zu verbessern und mehr Gerechtigkeit möglich zu machen. Die himmelschreiende Ungerechtigkeit in der Ausnutzung des Ehrenamtes durch den Staat und Vereine muss abgebaut werden.

Torkel macht mit der Erfindung „Problemlösung Bildungsnotstand Lehrermangel“ einen Vorschlag zur unmittelbaren Umsetzung. Sommer und Torkel sind berufliche Weggefährten und exelente Fachleute zur Thematik. Das Institut Bildung, Innovationen, Digitalisierung vom Pensionär Torkel berät, qualifiziert und setzt Herzblutprojekte von Schulen und der Bildungswirtschaft um.

Kostenfrei erfinden

Kostenfrei erfinden

Erfinder Uwe Sartun (74) hat ein Berufsleben lang interessante Erfindungen mit Patentanmeldungen realisiert und nie etwas vermarktet. Wie bei vielen freien Erfindern herbe Entäuschungen.

Hans-Georg Torkel hat Uwe in sein Netzwerk geholt und die soziale Innovation „Kostenfrei erfinden“ aufgegriffen und individuell gefördert. Am Anfang wurde Uwe Sartun erfindertypisch auch aus den eigenen Reihen ausgelacht. Herr Torkel wurde beraten, mit so einem Erfinder seinen Ruf nicht zu schädigen. Inzwischen wurde Uwe Saturn für die soziale Innovation vom Präsidenten des polnischen Erfinderverbandes auf der iENA 2018 mit einem Sonderpreis ausgezeichnet.

Das Institut Bildung, Innovationen, Digitalisierung (Leitung Hans-Georg Torkel) holt den lebens- und berufserfahrenen Erfinder in die Qualifizierungsangebote des Instituts.

Die Grundidee zum kostenfreien Erfinden

Kostenlos erfinden

Kostenlos erfinden

Erfinder Uwe Sartun hat lange Jahre Patenteangemeldet und in der Summe hohe Gebüren bezahlt. Als er mit einer sozialen Innovation „Kostenlos erfinden“ kam wurde er z.T. ausgelacht. Polen zeichnete seine Idee auf der iENA 2018 mit einem Sonderpreis aus. Erfinder Hans-Georg Torkel nahm Ihn in sein großes Netzwerk auf und gab Ihm Wertschätzung. Uwe Sartun „blühte“ wieder auf. Inzwischen dient seine soziale Innovation als Diskussionsgrundlage und wird auch zu Inhalt im Bildungsbereich.

Bildung, Innovationen, Digitalisierung

Modellschulen mit Kooperationspartnern zum außerschulischen Lernen

Institutsleiter Hans-Georg Torkel, 2016 als Schulleiter am Berufskolleg pensioniert, bringt Talente und Pioniere in außerschulischen Kreativwerkstätten zusammen, um neue Wege Training on the Job zu entwickeln, einzuüben und in vorhandene Strukturen zu übertragen.  Seine Zuständigkeit für die Junior-Erfinderarbeit in allen deutschen Erfindervereinen gibt den Schülertalenten besondere individuelle Förderung in Junior-Erfinderschulen.

„Sprunginnovationen“, ein Projekt der Bundesregierung, erhalten ungewöhnlich große Freiräume und finanzielle Mittel. Durch empirische Forschung der studierten Lehrer mit projektbezogenem Unterricht in außerschulischen Kreativwerkstätten sollen auch im Schulischen Bereich „Sprunginnovationen“ möglich werden. Schülerfirmen „Erfinden Lernen und Existenzen gründen“ lernen von der Idee bis zur Vermarktung im Prozess.

Bündelung der Kräfte und Spezialkompetenzen

In 24 jähriger Schulleitertätigkeit und berufsbegleitendem Aufbau des MINT Vereins KIT-Initiative Deutschland e.V. hat Innovator Hans-Georg Torkel ein außergewöhnliches Netzwerk mit kompetenten Kooperationspartnern aufgebaut. Er bündelt die Talente von Schülern, Pädagogen, Unternehmern, Kommunen und talentierten jungen Politikern mit dem Institut Bildung, Innovationen, Digitalisierung in Trägerschaft der KIT-Initiative Deutschland. Patent-Ing. Torkel leitet (privat) die Patentabteilung für Junior-Tüftler und Erfinder.

Patent-Ing. Torkel baut vergleichbar zum inzwischen erfolgreichen Modell „Sprunginnovationen“ der Bundesregierung (eher im Wissenschaftsbereich) im KITA, Primarbereich, Sek I, Sek II mit besonderer Betonung der Dualen Partnerschaft (Lehrlingsausbildung).  Bewährte Marken des Trägervereins KIT-Initiative Deutschland kommen zum Einsatz.

  • Juniorschule Musterstadt (lernen ohne Lehrer und Betreuer)
  • Erfinden lernen und Existenzen gründen
  • KIT-Club Musterfamilie (Bildung aus der Familie)
  • KIT-Club Musterfirma (geleitet von den Auszubildenden der Firma)
  • KIT Kinderpatentamt  (nach einer Idee einer Berliner Firma)
  • KIT Deutsche Meister  (abgeleitet von Deutschen Patenten)
  • KIT Weltmeister (abgeleitet aus Weltpatenten“PTC“)
  • Europäisches Innovationshaus mit Regionalisierung in den Bundesländern
  • Netz innovativer Bürgerinnen und Bürger (NiBB) (seit 2000) mít dem NiBB Bildungsweisenrat
  • Wertschätzung für besonderes gesellschaftliches Engagement durch Aufnahme in die „Danke-Gruppe“ im Europäischen Innovationshaus.

Bildung und Innovationen in der beruflichen Bildung

Die Auszubildenden Ann-Katrin, Maurice, Felix Beck unter Betreuung von Ausbildungsleiter Jörg Götzinger der Firma Oswald aus Bayern freuten sich riesig über die Junior-Award Bronze Medaille der internationalen Jury auf der Erfindermesse iENA 2018 in Nürnberg. Das Firma Oswald Team präsentierte sich Anfang November mit ihrem Kunststoff-Recycling Projekt auf dem Messestand der KIT-Initiative Deutschland e.V. der auch dem Deutschen Erfinderverband zur Junior-Erfinder Arbeit zur Verfügung steht. Die Kunststoff Schredder Maschine wurde von den Auszubildenden gebaut und nach Westafrika in den Senegal gebracht. Die Nutzer wurden von den Auszubildenden geschult.
Ausbildungsleiter Jörg Götzinger und die Firma Oswald erhielten den KIT-Medienpreis als Sonderpokal auf der iENA 2018 für den von Auszubildenden geleiteten „KIT-Club Firma Oswald“. Der Club dient als Symbol guter und beispielhafter Lehrlingsausbildung im deutschen Mittelstand. Götzinger sagt: „Die beiden Auszeichnungen sind ein Ritterschlag für unsere gesamte Ausbildung bei Oswald“.
„Unser Projekt wurde auf der Messe von vielen interessierten Besuchern bestaunt und die Menschen waren begeistert und beeindruckt über das soziale Engagement unserer Auszubildenden“ freute sich Götzinger.
Die Mission der KIT-Initiative (KIT steht für Kreativität, Innovationen, Technik) begeistert und motiviert Jung und Alt für MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Geleitet wird die Initiative von Dipl.Ing. (FH), Patent Ing. Hans-Georg Torkel, der als ehemaliger Schulleiter am Berufskolleg Erfahrungen in der Dualen Partnerschaft hat. Götzinger meint: „Torkel ist ein Pionier in diesem Bereich, der mit sehr viel Engagement, Herzblut und vielen Ideen besonders für junge Menschen (jeder ist so jung, wie er sich fühlt) in der KIT-Initiative (Breitenförderung) und im Deutschen Erfinder-Verband (Spitzenleistung) individuell fördert.
Die jährliche Teilnahme an der iENA ist für unsere Firma und deren Ausbildung eine internationale Plattform sich zu präsentieren und auf sich aufmerksam zu machen. Des Weiteren nehmen unser Standpersonal an den Messetagen an interessanten Vorträgen und Podiumsdiskussionen teil. Wir schauen voller Erwartung auf die iENA 2019.“
Herr Torkel wurde auf die Firma Oswald durch die Verleihung des Deutschen Umweltpreises 2017 aufmerksam. Er gratulierte zum Preis und zur überdurchschnittlich guten Lehrlingsausbildung. Zwischen Ausbildungsleiter Jörg Götzinger und dem 2016 pensionierten Schulleiter am Berufskolleg Hans-Georg Torkel „funkte“ es. Kreative Köpfe begannen für das Duale System zu innovieren. Beide riefen den KIT-Club Firma Oswald unter Leitung der Auszubildenden ins Leben. Torkel und Götzinger werden zu Innovationen in der beruflichen Bildung eine Zusammenarbeit zwischen NRW und Bayern aufbauen. Es werden Ideen zum Projekt „Problemlösung Bildungsnotstand Lehrermangel“ entwickelt.

Jörg Götzinger,  Ausbildungsleiter der Firma Oswald,
Hans-Georg Torkel,  DEV, Bereich JuniorErfinder,

 

KIT-Club Fa. Oswald

Vorne Joachim Bader (Präsident AEI Europäischen Erfinderverband), Auszubildende der Firma Oswald; Hintere Reihe rechts Ausbilder Jörg Götzinger und Hans-Georg Torkel (DEV Junior-Erfinder Arbeit).

 

Umbrüche in der Gesellschaft und im DEV

Vorhandene Regelwerke funktionieren häufig nicht mehr wie früher. Wir brauchen soziale Innovationen in der Zusammenarbeit beteiligter Institutionen und Personen.

Hans-Georg-Torkel

Hans-GeorgTorkel

Aus meiner Sicht sollten wir die Problemstellungen im Erfinderwesen allgemein und speziell im DEV, in größeren Zusammenhängen betrachten. Dass die Anzahl der Patente Freier Erfinder rückläufig ist und nur ca. 1% angemeldeter Patente Freier Erfinder vermarktet werden, hat System. Das nicht funktionierende Unterstützersystem muss geändert werden. Wir brauchen neue Orientierungen und systemische Innovationen. Mit meiner sozialen Innovation „Problemlösung Bildungsnotstand Lehrermangel“ habe ich bundesweit eine kleine Welle der Aufmerksamkeit ausgelöst. Ich als Bildungsfachmann und Erfinder die Problematik des Erfinderwesens in die Bildung und Weiterbildung bringen.

Was kann ich als Pensionär zur Problemlösung in der Zukunft beitragen? Ich kann Menschen aller Altersgruppen begeistern. Die Vernetzung begeisterter Menschen macht uns gemeinsam stärker. Mit überschaubaren Beispielprojekten möchte ich Orientierung im Freien Erfinderwesen geben und zur gesellschaftlichen Orientierung beitragen. Ich arbeite mit meinem Netzwerk (Jung und Alt) an der individuellen Förderung vorhandener Talente, Pioniere, Potentiale und Projekte. Junge Leute (sie dürfen auch bis 35 Jahre alt sein) an der Schwelle ihres beruflichen Erfolges werde ich stärker berücksichtigen. Ich werde mehr individuelle Wertschätzung geben. Unsere Netzwerk von der Breitenförderung zur Spitzenleistung hat durch Familie Torkel in der Galerie Europäisches Innovationshaus in Essen ein repräsentatives Zuhause in enger Zusammenarbeit mit der DEV Geschäftsstelle in Nürnberg gefunden.

Als Pensionär möchte ich mit meiner Frau zusammen nur noch das tun, was uns Freude bereitet. Meine Spezialisierung im DEV (nicht ganz freiwillig) zur bundesweiten Zuständigkeit der Junior-Erfinder Arbeit bringt mir Freude und entspricht meiner Kernkompetenz. Die Jugend wird die Zukunft gestalten, wobei ich daran arbeiten möchte, als Pensionär mehr Zurückhaltung zu üben.

Zum 01.01.19 habe ich als Bildungsfachmann und langjähriges Mitglied im Vorstand des DEV das Institut Bildung und Innovationen gegründet, um von Unternehmer zu Unternehmer auf Augenhöhe Gespräche führen zu können.

Gute angemeldete Erfindungen Freier Erfinder werde ich als „Lernträger“ in schulische und außerschulische Bildung einbringen, um Patente zu „veredeln“, Freien Erfindern Öffentlichkeit zu geben und ein innovationsfreudigeres Klima zu entwickeln. Mit Praxisprojekten zu Innovationen wird ein spannendes, motiviertes Lernen möglich. Meine Ideen zum Thema hatte ich in 2017 im INNOVATIONSFORUM vorgestellt.

Der Prozess „vor der iENA, iENA Teilnahme und nach der iENA“ ist Teil des Konzeptes „Bildung und Innovationen“ (mehr zu lesen unter www.bildung-und-innovationen.de)
In diesem Heft ist das gelungene Projekt mit der Firma Oswald vorgestellt. Es beschreibt meine Arbeitsweise.

Hans-Georg Torkel,
Mitglied im Vorstand des DEV für den Bereich Junior-Erfinder

(Diese Grafik hier als PDF-Datei laden.)

Ergebnisbericht zur nationalen und internationalen DEV / KIT Junior-Erfinder Arbeit

Besondere Erfolge aus der Breitenförderung (KIT-Initiative) und der DEV Junior-Erfinder Arbeit. Die DEV Mitgliederversammlung wählte fast einstimmig Dipl-Ing. (FH), Patent Ing. Hans-Georg Torkel als DEV Zuständigen für die nationale, europäische und internationale Junior-Erfinder Arbeit. Internationale Speerspitze ist der Berufskollege Dipl. Physiker, OStR a.D. Winfried Sturm. Er erhielt den iENA 2018 Sonderpreis.

Berichte aus dem Innovationsforum (Redaktionsleitung Eberhard Kübel)

 

Keine Beiträge gefunden.

Problemlösung zum Bildungsnotstand Lehrermangel

Eine „Problemlösung zum Bildungsnotstand Lehrermangel“ wurde von Erfinder Hans-Georg Torkel erstmals auf der internationalen Erfindermesse iENA 2018 mit dem Plakat und einem Bühnenvortrag zu Bildung 4.0 mit kompetenten Talk Partnern vorgestellt.